IG marina für alle

Hafenprojekt «Marina Tiefenbrunnen»: JollenseglerInnen unerwünscht

Heutige Jollenplätze Tiefenbrunnen nordseitig:
150 Trockenplätze für JollenseglerInnen (Mietplätze), 14 Jollenplätze ASVZ.
Verwaltung: Stadt Zürich.

Projekt «Marina Tiefenbrunnen» (gleiches Areal, Planungsstand Nov. 2019):
42 Trockenplätze für JollenseglerInnen, 58 Jollenplätze für ASVZ und Segelclubs.
Verwaltung: Trägerschaft von Stadt Zürich, Segelclubs (ZSC, ZYC), KIBAG, Mobiliar.

Fazit:
70 Prozent der JollenseglerInnen müssen ihren bei der Stadt gemieteten Platz auf diesem Areal Tiefenbrunnen räumen. Voraussichtlich deutliche Verteuerung der Platzmieten. Eine nördliche Einwasserungsrampe direkt in den See in Phase 1 ist nicht geplant.

Forderungen der IG marina für alle:

Die Zahl der Mietplätze für JollenseglerInnen soll auch im neuen Hafen «Marina Tiefenbrunnen» mehrheitlich erhalten bleiben. Die Hafeninfrastruktur für die JollenseglerInnen im projektierten Hafen muss zudem optimiert werden. Im Detail:

      • 120 Mietplätze für JollenseglerInnen bleiben an diesem Standort erhalten.
      • Die Stadt Zürich als Teil der Trägerschaft der Marina verwaltet weiterhin die Vergabe von Bewilligungen für die Jollen-Mietplätze und legt die Standplatzmieten fest.
      • Die JollenseglerInnen sind an der weiteren Projektentwicklung beteiligt.
      • Strukturelle Verbesserungen am Projekt: JollenseglerInnen erhalten für ihre Boote einen direkten und sicheren Zugang zum See. Das ist zu gewährleisten mit einer zusätzlichen, geeigneten Einwasserungsrampe im Norden.

Aktueller Projektstand:
Die Forderungen der IG wurden nicht berücksichtigt.
Der Gestaltungsplan wird nach den Sommerferien 2020 öffentlich aufgelegt.
Link: https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/staedtebau/mitwirkung/oeffentliche_auflage.html

Die IG bereitet sich auf die Eingabe zum Gestaltungsplan vor.

IG marina für alle
Zürich, Juni 2020